M’era Luna 2016

Ich war dieses Jahr zum zweiten Mal auf dem M’era Luna in Hildesheim. Das erste Mal war ich 2003 dort. Das M’era Luna ist neben dem WGT in Leipzig das größte Festival der Schwarzen Szene. Sowohl die Bands als auch das Publikum bildeten eine „bunte“ Mischung quer durch die Schwarze Szene.

Nicht so gut gefallen hat mir, dass viele jüngere Besucher verkleidet waren, z.B. als Einhorn oder Krümelmonster.

Angereist bin ich Freitagmittag mit der Bahn von Hamburg. Gut gefallen hat mir, dass in Hildesheim eine Sonder-Buslinie vom Bahnhof zum Festivalgelände eingerichtet wurde.
Ich habe mich auf dem Zeltplatz mit meiner Schwester und meinem Schwager getroffen. Da sie mit dem Auto angereist sind, haben sie mir netterweise auch ein Zelt mitgebracht. Am Nachmittag drehten wir eine Runde über den Mittelaltermarkt und haben uns am Abend die Lesung von Markus Heitz angesehen.

Samstag und Sonntag stand bei mir ganz im Zeichen der Musik. Ich habe mir folgende Bands angesehen:

Samstag:
Stahlmann
Lacrimas Profundere
Oomph!
Diary of Dreams
Apocalyptica
Sisters of Mercy

Sonntag:
Faun
The Lord of the Lost Ensemble
Eisbrecher
In Extremo

Leider haben die Fields of the Nephilim ihren Auftritt abgesagt. Das wäre mein persönliches Highlight des Festivals geworden.
Am besten gefallen haben mir Apocalyptica. Ich freue mich schon auf die Tour im nächsten Jahr anlässlich des 20jährigen Jubiläums von Apocalyptica plays Metallica.
Größte Endtäuschung für mich waren Sisters of Mercy. Der Auftritt hat mich einfach nicht mitgerissen. Leider habe ich es auch nicht geschafft mir Diorama anzusehen, da ihr Auftritt zeitlich ungünstig lag und im Hangar stattfand.

Lacrimas Profundere

Lacrimas Profundere

Oomph!

Oomph!

Diary of Dreams

Diary of Dreams

Apocalyptica

Apocalyptica

In Extremo

In Extremo

Fazit: Mir hat das diesjährige M’era Luna gut gefallen.  Der Sound auf dem Festivalgelände war überall gut. Es gab eine Videoleinwand, so dass man auch in den hinteren Reihen das Geschehen auf der Bühne gut verfolgen konnte. Das Line-up hat meinem persönlichen Geschmack sehr gut getroffen, auch wenn ich mir nicht alle Bands ansehen konnte.

Sandra

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David Bowie im Martin-Gropius-Bau Berlin

Stimmung: ausgeruht
Musik: David Bowie – Space Oddity

Ich hatte mir Donnerstag und Freitag frei genommen, um mir die David Bowie Retrospektive im Martin-Gropius-Bau anzusehen. Die Schlange nicht so lang war wie ich befürchtet hatte, und so war ich kurz nach 10 Uhr auch schon in der Ausstellung.

Gezeigt werden über 300 Exponate; darunter viele Bühnenkostüme, handschriftliche Texte und Fotos. Schwerpunkt der Ausstellung sind die frühen Werke und seine Zeit in Berlin, Ende der 70ger Jahre. Dieser Teil der Ausstellung wurde für Berlin um weitere Exponate erweitert.

Am Eingang bekommt man einen Audioguide, der automatisch startet sobald man einen bestimmtem Punkt in der Ausstellung erreicht. Unter anderem werden Interviews mit David Bowie und den Designern seiner Bühnenoutfits gezeigt und die Songs eingespielt. Diese mediale Verbindung von Hören und Exponaten hat mir an der Ausstellung besonders gefallen.

Sandra

Apocalyptica & Avanti Orchestra

Tempodrom, Berlin 18.03.2014

Dienstag Abend spielten Apocalyptica und das Avanti Orchestra unter dem Titel Apocalyptic Symphony im Tempodrom. Hamburg und Berlin waren diesmal die einzigen Stationen in Deutschland.

Kurz nach 20 Uhr betraten Apocalyptica die Bühne. Alle Titel wurden extra für die Tour neu arrangiert um erstmalig zusammen mit einem Orchester live gespielt zu werden. Neben Klassikern wie Path wurden auch ein paar Songs vom Wagner Reloaded Projekt gespielt, unter anderem Psalm. Sehr zu meiner Freude war es mal wieder ein rein instrumentales Konzert. Ich muss mir das Album unbedingt noch kaufen.

Mit den Zugaben Nothing Else Matters und Hall of the Mountain King ging dieser wundervolle Abend dann auch zu Ende. Als das gesamte Publikum den Refrain von Nothing Else Matters mitgesungen hat, habe ich Gänsehaut bekommen.

Sandra

Dead Can Dance – 17.06.2013 Berlin

Stimmung: müde
Musik: Dead Can Dance – Rakim

Montag Abend hatte ich endlich wieder Gelegenheit Dead Can Dance live zu sehen. Zum ersten und bis dahin auch letzten Mal habe ich sie im März 2005 in der Philharmonie in Berlin gesehen. Letztes Jahr waren die Karten so schnell ausverkauft. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass sie dieses Jahr auf Open Air-Tour gehen/gingen.

Die Zitadelle Spandau bot an diesem Sommertag den passenden Rahmen für dieses wirklich tolle Konzert. Um 19 Uhr betrat die Vorband die Bühne. Leider war sie nirgendwo angekündigt und keiner konnte uns sagen wie sie hießen. Das fand ich sehr schade.

Pünktlich um 20 Uhr betraten dann Dead Can Dance die Bühne. Wenn Brendan Perry oder Lisa Gerrard ein Lied allein sangen, dann verließen die anderen Musiker die Bühne. Ich fand das machte den Auftritt noch atmosphärischer.

Als Lisa allein auf der Bühne stand und „The Host of Seraphim“ sang habe ich Gänsehaut bekommen.

Um kurz vor 22 Uhr war dann Schluss. Wegen Lärmschutz darf nicht länger gespielt werden.

Sandra

Mesh – 22.03.2013 Berlin C-Club

Stimmung: müde
Musik: Mesh – It scares me

Nach drei Jahren war ich Freitag Abend endlich wieder auf einem Konzert von Mesh. Als Vorband spielten Substaat aus Norwegen, die ich vorher noch nicht kannte. EBM ist ja nicht so mein Ding, aber live fand ich Substaat recht gut.

Der C-Club war gut gefüllt und die Stimmung im Publikum sehr gut. Anlass für die Tour war die Veröffentlichung von „Automation Baby“ Mitte März 2013. Album und Tour habe ich nur danke eines Newsletters nicht verpasst, wie ich zu meiner Schande gestehen muss.

Neben vielen Songs vom aktuellen Album wurden auch ein paar Klassiker gespielt. Unter anderem It scares me, welches vom Publikum begeistert mitgesungen wurde. Und natürlich als Zugabe Friends like these.  Ich hoffe bis zum nächsten Konzert dauert es nicht wieder so lange.

Sandra

Fashioning fashion

Stimmung: entspannt
Musik: Neuroticfish – I don’t care

Da ich Donnerstag und Freitag frei hatte, habe ich die Zeit für einen Museumsbesuch genutzt. Noch bis zum 29.Juli 2012 zeigt das Deutsches Historisches Museum in Berlin die Ausstelung „Fashioning fashion – Europäische Moden 1700 – 1915“.
Fotografieren war leider nicht erlaubt. Aber auf der Webseite findet ihr alle wichtigen Infos und einen virtuellen Rundgang.

Die Ausstellung ist in 4 Bereiche unterteilt: Mode, Textur, Form und Dekoration.

Im Bereich Mode werden jeweils 10 Damen- und Herrenmodelle gezeigt. Anhand dieser Modelle wird der Wandel der Mode von 1700 bis 1915 gezeigt. Von der Roba à la française und Robe à l’anglaise bei den Damen bis zum Cutaway bei den Herren.

Danach erfährt man im Bereich Textur wie die Stoffe in der jeweiligen Epoche hergestellt wurden. Welche Web-, Färbe- und Drucktechniken angewandt wurden.

Was sich unter den Kleidern versteckte erfährt man im Bereich Form. Gezeigt werden unter anderem Stahlreifen-Krinolinen, Turnüren und Korsetts.

Der letzte Bereich der Ausstellung widmet sich dann allem Dekorativen. Von Fächern und Hüten bis zu Stickereien.

Alle wichtigen Informationen findet man in einem kleinen Booklett. Zu jedem Exponate erhält man Infos zu Herkunft und dem verwendeten Material. Erklärt wird wie sich die Kleidung verändert hat und wann sie getragen wurde.

Also wenn ihr demnächst in Berlin seid und euch für Mode interessiert, dann seht euch die Ausstellung an.

Diary of Dreams 09.10.2011 Berlin

Stimmung: immer noch beeindruckt
Musik: Diary of Dreams – AmoK

Ich bin immer noch total begeistert von dem Konzert gestern Abend im C-Club. Als wir gegen halb Acht ankamen, war der C-Club schon gut gefüllt. Wir sind erst mal zum Merchandise-Stand. Danach noch ein Bier geholt und es konnte losgehen.

Pünktlich um 20:00 Uhr betraten Sharon next aus Österreich die Bühne. Die Band war mir bis jetzt unbekannt. Da ist mir anscheinend wirklich was entgangen, denn der Auftritt gefiel mir wirklich gut. Sharon next werde ich mir auf jeden Fall nochmal genauer Anhören.

Um 21:00 Uhr betraten dann Diary of Dreams die Bühne. Ich hab in den letzten 8 Jahren schon einige Konzerte der Jungs gesehen. Zum ersten Mal 2003 auf dem Mera Luna. Aber das war bis jetzt das beste Konzert was ich von den Jungs erlebt habe.
Neben Songs vom neuen Album wie Undividable wurden auch alte Songs wie Butterfly:Dance! und False Affection, False Creation gespielt. Am besten gefallen hat mir persönlich The Colors of Grey.
Für Gänsehaut hat bei mir AmoK gesorgt. Adrian stand am Anfang alleine auf der Bühne, nur vom Keybord begleitet. Dann kamen Gaun:A und Flex dazu und der Song wurde wesentlicher kraftvoller weitergespielt. Nach zwei Stunden wurde der Abend mit Traumtänzer beendet. Es ist wirklich beeindruckend mitzuerleben, wie der gesamte Saal den Titel mitsingt.

Leider war das nach Aussage von Adrian das letzte Konzert in Berlin für die nächste Zeit. Nächstes Jahr soll vorrangig im Ausland getourt werden.

Insgesamt kamen die Songs zum Großteil wesentlich kraftvoller und rockiger als auf CD und früheren Konzerten daher. Mir gefällts 🙂