Endlich warme Hände

Stimmung: gestresst
Musik: Echo in Me – Diary of Dreams

Meine Fausthandschuhe sind endlich fertig. Das heißt endlich keine kalten Hände mehr im Winter.
Gestrickt habe ich sie aus Alpakawolle in einem Petrolton. Aus dem gleichen Material habe ich letztes Jahr schon eine Mütze gestrickt. Und ich liebe sie, weil sie auch bei -10 Grad so schön warm hält.Zopfmuster
Die Handschuhe habe ich ohne Anleitung gestrickt. Ich bin noch nicht zu 100% mit ihnen zufrieden, aber zu 90%. Meine Handschuhe sind extra lang, damit der Wind nicht zwischen Mantelärmel und Pullover fahren kann. Warum sind die klassischen Handschuhe eigentlich immer so kurz? Ich hab damit immer kalte Unterarme, da meine Mantelärmel keinen Bund haben und somit nicht eng am Arm anliegen. Als Muster habe ich mir ein unterbrochenen Zopfmuster ausgesucht. Ich hoffe man kann es auf dem Photo erkennen.

 

Mit dem ersten Versuch war ich gar nicht zufrieden. Ich hatte die Spitze genauso gestrickt wie bei Strümpfen. Aber so  fand ich die Spitze „zu spitz“ und nicht rund genug. Außerdem wurde der Handschuh an den Fingerspitzen dadurch zu lang.

Beim zweiten Versuch hab ich die Abnahme wie folgt gestrickt: Abnahme, dann zwei Runden ohne Abnahme, dann 3 mal in jeder zweiten Runden und dann in jeder Runde. Solange Maschen Abnehmen bis noch 16 Maschen übrig sind. Diese habe ich dann auf zwei Nadeln verteilt und den Handschuh auf linke gewendet. Dann hab ich die Nadeln vorsichtig durch das Loch auf die linke Seite geholt. Die beiden Nadeln hintereinander legen und gleichzeitig durch die erste Masche auf der ersten und zweiten Nadeln stechen und diese wie gewohnt rechts abstricken. Dann die zweiten Maschen genauso zusammenstricken und die erste Masche über die zweite Masche heben. Auf diese Weise entsteht eine flache Naht und der Handschuh wirkt etwas runder.

Was mir noch nicht so gut gefällt ist, dass sie an der Hand etwas zu weit sind. Ich hätte ein paar Maschen in abnehmen sollen. Etwa in der Höhe, in der die Hand beginnt. Bei meinen Stulpen mache ich das so und sie sitzen dadurch besser.

Zu Schluss noch ein Photo meiner bekloppten Knuddelkatze. Wenn sie meint sie muss jetzt mit mir knuddeln, dann muss sie halt mit mir knuddeln. Egal was ich gerade machen. Das sie dabei öfters mal von den Stricknadeln gestochen wird, stört sie dabei nicht. Hauptsache knuddeln. Zum Glück spielt sie nicht mehr mit dem Wollknäuel, so dass ich in Ruhe stricken kann. Auch wenn es etwas unbequem ist mit der Katze auf dem Schoß.

 

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